Über Tschernobyl Helden und strahlende Verlierer

Nur auf die Gefahr hin, dass jemand meine Texte aus der Facebook Gruppe löscht, hier zum nachlesen (Bei Gelegenheit werde ich diese Texte gerne um weitere Details ergänzen). Wie gesagt, wem das nicht gefällt, verklagt mich oder lasst es.

Als Antwort auf den Vorwurf ich beschuldige ein „Facharztkollektiv“:

„Wann hab ich hier denn „Fachkollegen“ beschuldigt? Aber gut, warum eigentlich nicht: Lass dir erstmal von Professor Reiners in einer Nacht und Nebelaktion ne Dosis von 14000 MBq verabreichen und dann reden wir weiter. Kannst ja Dr. (heute Professor) Luster fragen, der war dabei. Leider war ich zu müde und zu sehr in Unterfunktion um die Panik in seinen Augen richtig zu deuten und willigte ein anstatt sofort schreiend raus zu rennen. Und frag gleichzeitig warum eigentlich nicht jeder Patient, wo keine Metastasen mehr im Szintigramm zu sehen sind, so eine hohe, oder noch höhere Dosis kriegt, denn das war ja die „Logik“ dahinter. Und frag warum die extremen Nebenwirkungen im Bericht einfach verschwiegen wurden. Aber ich kann das gerne irgendwann mal detailiert aufschreiben. Falls du mich jetzt schon verklagen willst, tue dir keinen Zwang an. Mein Name Malte Seidler, Adresse: Groß Kielstein 57, 24118 Kiel. Und der liebe kleine Pavel würde übrigens auch noch leben wenn Reiners ihn sofort richtig behandelt hätte. Stattdessen musste er rumexperimentieren und hat ihm die Lunge verstrahlt. Und frag generell mal, warum man eigentlich weiß, dass man eine „Lunge wie ein 30 jähriger Kettenraucher“ bekommt, wenn man Lungenmetastasen falsch bestrahlt? Irgendwoher muss man das doch wissen oder? Oder sind das halt die notwendigen Opfer, die man, für die Wissenschaft, bringen muss? Ach ja, und Dr. Peppert und damalige Kollegen in UMSH Kiel dachten, dass die Lunge generell Jod aufnimmt (um Lungenhormone zu produzieren??) und lassen einen Patienten gerne mal ein paar Monate in Unterfunktion, damit der Krebs schön weiterwächst. Und Frau Dr. Marx und heutige Kollegen in UKSH Kiel sind nicht in der Lage einen 2 cm großen Speichelrüsentumor zu erkennen. So, das reicht erstmal für heute mit „Fachkollegen“ beschuldigen.“

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5 Kommentare

  1. Uh…grusel…bin gespannt auf die Fortsetzung

  2. Will euch auch nicht hier mit Gruselthemen belästigen, aber es gibt leider neben TTIP und Maut noch heftigere Themen. Sorry, wenn das hier grad irgendwie schräg und zusammenhanglos klingt. Keine Ahnung ob ich irgendwann „Lust“ hab, den Rest zu schreiben damit das verständlich wird.

  3. Mir wär der Rest ziemlich wichtig…nix Gruselthema, leider “ Normalitäz“. Ick hab ja derzeit auch meine ganz eignen Gruselthemen..hab nur immer Angst das es kaum einen interessiert. Die Leute sind ziemlich …abgestumpft geworden gegen sowas, und man landet schneller in der Verschwörerecke als man kieken kann.

    Hier würd mich der Zusammenhang bös interessieren.

    Lieben gruß, Christiane

  4. Ich weiß nicht ob es „abgestumpft“ ist, oder ob man sowas verdrängen will, ich glaube eher zweiteres. Auf jeden Fall ist es halt aussichtslos sowas im normalen oder gar politischen Umfeld zu thematisieren. Es passt überhaupt nicht ins Bild der ach so hohen deutschen „nationalen Standards“, die zur Zeit allerorts verteidigt werden und ins Bild eines romantisierten Krankenhausalltags, der offenbar auch noch durch Fernsehserien wie „Club der roten Bänder“ oder diese ganzen anderen Serien, transportiert wird. Politisch kann man da nichts erreichen, selbst wenn man darlegt, dass 1% der Patienten falsch behandelt werden. Die Logik ist dann, in 99% der Fälle ist alles bestens, also ist alles super. Außerdem ist jeder dieser tausende Patienten ja ein „Einzelfall“. Und Einzelfälle sind Privatsache, tragische Einzelschicksale, aber für die Gesellschaft uninteressant. Ich würd sogar sagen, auch wenn es etwas krass klingt, man bewegt sich bei solchen Themen im rechtsfreien Raum, jenseits jeglicher zivilisatorischer Normen. In allen möglichen Bereichen wird nach „demokratischer Kontrolle“ und „Transparenz“ geschrien. Nur da wo es um Leben und Tod geht akzeptiert man, dass man sich voll und ganz einem akademisierten Betrieb ausliefert, ohne dass man weiß wie und ob dort Wissen transportiert wird usw. Und das alles in einer „Vertrau doch den Ärzten, denk positiv“ Mentalität. Man stelle sich nur vor vor sowas würde jemand in anderen Bereichen sagen. „Vertrau doch deiner Bundesregierung“… Du wirst sofort gesteinigt… Ja sorry, ich red wieder um den heißen Brei rum, aber hab grad keine Lust hier detailliert aufzuschreiben welche Nebenwirkungen es bei angeblich nebenwirkungsfreien Behandungen usw. gibt. Nachher vielleicht.

  5. Jep… Leben ist lebensgefährlich, vor allem dadurch das Menschen dem Wahn erlegen sind zu wissen… Weiss was du meinst😉

    P.s wo um himmels willen hast du die 1% her? Das wären ha nahezu paradisische risikoarme Zustände

    Von meinem iPhone gesendet

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