Die Texte sind nur Beispieltexte!

Als erstes möchte ich betonen, dass die gezeigten Sprüche und Texte nur Beispieltexte sind! Damit es da keine Missverständnisse gibt.

Die Europawahl steht an und soweit ich herausgehört hab wird von den meisten Piraten eingesehen, dass es dafür eine eigene Plakatserie geben sollte. Klar, einige sagen auch „Lass mal die Bundestagswahlplakate aufhängen und gut ist.“. Aber das word schwierig. Schleswig-Holstein hat zum Beispiel gar keine BTW-Plakate mehr, weil die waren aus Pappe…

Außerdem muss man sich die Frage stellen: Wenn nun auf einmal alles schlecht war was vor der BTW gemacht wurde, es scheint ja grad Mode zu sein alles was man kurz vor der Wahl zum ersten mal gemacht hat für die 2% verantwortlich zu machen, muss man das nicht auch die Plakate auf dem Prüfstand stellen?

Die Bundestagsplakate kennen wir alle. Auf folgender Seite kann man sie sehen: http://wiki.piratenpartei.de/Wahlen/Bund/2013/Plakatmotive#Plakatserie_Bund

Einige Bundesländer haben eigene Plakatserien erstellt und sich dabei am Design des Bundes, das von Peter Amende und Fred und mittels eines besonderen Verfahrens, auch mit Basisbefragungen, ermittelt wurde, orientiert haben. Siehe die selbe Seite weiter unten: http://wiki.piratenpartei.de/Wahlen/Bund/2013/Plakatmotive#Plakatserien_der_L.C3.A4nder

Ich persönlich glaube nicht, dass bei dieser Wahl die Plakate am Wahlergebniss „schuld“ sind. Im April 2012 hätte man mit diesen Plakaten sicherlich mühelos 8% geholt. Trotzdem muss man sich fragen wie man bei der Europawahl vorgeht. Am einfachsten ist es sicherlich das BTW-Design zu nehmen und um „Europasprüche“ und „Europagesichter“ zu ergänzen. Positiv dabei wäre dabei: ALle passt zusammen. Negativ: Wenn man versucht ein einheitliches Erscheinungsbild der europäischen Piraten zu kreieren bliebe den anderen Ländern nur: „Am deutschen BTW-Designwesen müsst ihr genesen.“ Außerdem ist es schon erkennbar, dass die Wähler es merken wenn man mit alten Plakate arbeitet. „Ihr habt ja nicht mal neue Plakate“ haben wir bei der Kommunalwahl zu Beginn gehört, als die neuen Entwürfe noch nicht da waren.

Wie gesagt. Am einfachsten und am „pragmatischsten“ wäre es alles genauso zu machen wie bei der BTW, nur mit anderen Köpfen und anderen Sprüchen.

Folgende Kritipunkte kamen bei den BTW-Plakaten auf:

„Zu brav“ hörte man am meisten. Das war umso erstaunlicher, als man in eigens dafür einberufenen Strategiesitzungen die Piraten als „bunt, laut“ und was auch immer charakterisierte. Auch im Verauf der Basisbefragung wurde immer nach „Punkrock“ gerufen. „Zu kleinteilig“ wurden vor allem die eigenen Entwürfe mancher Landesverbände empfunden. Ich persönlich bin nach wie vor der Meinung, wir Piraten müssen unsere Standpunkte auch auf Plakaten mit kurzen Texten erklären. Aber bei manchen Plakaten war das wohl wirklich zu viel des Guten. Ich persönlich möchte besonders den Umgang mit den Portrais thematisieren. Während zum Beispiel bei der Berlinwahl 2011 die schwarz-weiß Fotografien noch (teilweise unfreiwillig, weil offenbar der Druck zu dunkel wurde) als äthetisches Statement rüberkam, hat man sich dieses Mal darauf beschränkt die Fotos möglichst naturgetreu wirken zu lassen und freizustellen vor einen „sterilen“ künstlich wirkenden Hintergrund. Ok, auch Piraten haben schweinchenrosafarbene Wangen und Lippen, sind etwas blass und tragen graue T-Shirts. Ist das die Botschaft, die wir rüber bringen wollen?  Außerdem kommt es zu eher unfreiwilligen Farbkonstrasten bei denen das rosa des Gesichts, auf das gelb-orange des Hintergrundes trifft usw.

Ich möchte deshalb folgendes Konzept zur Diskussion stellen, bei der das BTW-Design zum größten Teils beibehalten wird aber einige Änderungen vorgenommen werden. Die wären: Beim Logo wird „WÄHLEN“ durch „EUROPEAN PIRATE PARTY“ ersetzt. Falls das Design von anderen europäischen Piraten übernommen wird, müssten sie nur noch PIRATEN durch PIRATOS oder was auch immer ersetzen und Sürüche in griechisch oder tschechisch nehmen. Dann könnte man die Sachen auch in Deutschland aufhängen und auf die Internationalität der Piraten hinweisen. Auf ein „part of the“ vor dem Hinweis auf die europäischen Piraten verzichte ich mal weil es das Layout noch Kleinteiliger, als es sowieso schon ist, machen würde. Bei der Textbox mit dem Fließtext habe ich die gleiche Schriftart wie bei den Sprüchen genommen und einfch nur ein schwarzes Rechteckt mit dicht gesetztem weißen Text genommen. Dadurch kommt diese Box etwas komprimierter rüber. Generell habe ich die Schrift etwas schmaler und höher gemacht. Auch bei dem Hauptspruch, wo die Balken nun aine andere Farbe haben damit es zu der Hauptänderung passt: Das Bild, weiterhin ein Portrait, wurde nicht freigestellt sondern zeigt die Person in „realer“ Umgebung. Außerdem wurde der Kontrast erhöht und das Foto eingefärbt mittels Weißabgleichsverschiebung in den orangen Bereich und Einfärbung durch orangerot. Es ist also kein eingefärbtes Schwarz-Weiß Bild. Sinn und Zweck des ganzen: Das gesicht kommt prägnanter und wärmer rüber. Außerdem erscheint gleich das ganze Plakat in der Piratenfarbe orange ohne dass man mit Hintergründen arbeiten muss. Außerdem erhoffe ich mir dadurch insgesamt ein etwas „tafferes“ Erscheinungsbild der Piraten, das Kontur zeigt. Das Ergebnis sähe so aus:

eu_test3

Vorteil ist natürlich, dass man es immer noch problemlos mit BTW-Plakaten und Flyern kombinieren kann.

Als Alternative habe ich einen Entwurf gemacht, bei dem auch das Logo und der Umgang mit den Sprüchen verändert wird. Dadurch ist die Schrift ingesamt größer. Es ist halt insgesamt anders, etwas simpler und weniger kleinteilig:

eu-simpletest-2

Dort könte man selbstverständlich die schwarze Textbox von dem oberen Entwurf integrieren um Fließtext einzubinden.  Mit wechselnden Farben kann man spielen, indem man die obere Textbox variiert:

eu-simpletest-farben1

Als Schriftart habe ich ausschließlich die „Political Headline“ genommen, die freundlicherweise von irgendjemandem erstellt wurde, der sie den Gestaltungspiraten für sowas zur Verfügung stellt. Ich weiß wirklich grad nicht wer es war ;). Ach ja, der schwarze Rand bei den Entwürfen ist gewollt. Auch bei der Druckversion.

Bitte diskutiert die Ideen (mit mir und anderen) hier mit Hilfe der Kommentarfunktion oder auf den Mailinglisten wo ich auf diesen Artikel hinweise.

Malte

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